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Nachbericht – Deutsche Meisterschaft in Warnemünde

Bei der ersten Teilnahme an der deutschen Meisterschaft haben die Bazis den 5. Platz erreicht. Damit haben die Bazis ihr Ziel der Saison erreicht, welches mit der Teilnahme an diesem Turnier schon Wochen vorher besiegelt war. Dass die Bazis trotzdem mehr erreichen wollten, war zwar zu spüren, letztendlich kann man aber auch mit der Platzierung zufrieden sein. Insgesamt ein emotional herausragendes Event.

München/Warnemünde – „Die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft in Warnemünde Ende August.“ Dieses Ziel wurde vor der Saison der Bazis festgelegt. Durch den Turniersieg beim Regionalentscheid Süd in Hirschau Ende Juli, wurde dieses Ziel auch Wirklichkeit, nachdem in den Jahren zuvor die Qualifikation zum höchsten Deutschen Wettbewerb den Münchnern immer verwehrt geblieben war. Trotz des erreichten Zieles, bereiteten sich die Isarkicker auch dieses Mal wieder mit der notwendigen Ernsthaftigkeit vor, wollte man doch die „Großen“ gewaltig ärgern und das ein oder andere Bein stellen. Zwar blieb die ganz große Überraschung aus, mit Platz 5 am Ende findet die Saison jedoch ein würdiges und zufriedenstellendes Ende für die Bazis. Vor allem der Sieg am Sonntag und das anschließende Feiern mit den vielen mitgereisten Bazeria-Fans darf als ein absoluter Höhepunkt der bisherigen Vereinsgeschichte angesehen werden.

Die Bazis vor einer tollen Kulisse in Warnemünde.

Die Bazis vor einer tollen Kulisse in Warnemünde.

Gruppenspiele:

Bavaria Beach Bazis vs. Wuppertaler SV 3:6 (0:3, 0:1, 3:2) Tore: D. Leoncelli, Kattner, Franz

Im ersten Spiel des Tages lautete der Gegner Wuppertaer SV, der sich über den Regionalentscheid Nord qualifiziert hatten. Die Partie begann für die Bazis denkbar schlecht, das sie den Wuppertaler SV mit einem Eigentor in Führung brachten. Auch die folgenden Minuten der Anfangsphase verschliefen die Kicker von der Isar und so stand es nach kurzer Zeit bereits 0:3 aus Sicht der Münchener. Im zweiten Drittel konnten sich die Bazis steigern und näherten sich dem Wuppertaler Gehäuse durch Chancen von Goller, Franz, Fuß und Rühl. Das Leder selbst wollte den Weg ins Tor allerdings nicht nehmen. Vielmehr scheiterte man oft am herausragenden Keeper der Westfalen. Doch auch Alex Griner zeigte sein Können und konnten einige Chancen der Wuppertaler entschärfen. Jedoch war auch er am vierten Gegentreffer kurz vor der zweiten Drittelpause chancenlos und so rannten die Bazis zu Beginn des letzten Spielabschnitts einem Vier-Tore-Rückstand hinterher. Diesen verkürzte Dennis Leoncelli per 9-Meter zum 1:4. Sah es kurz nach einer Aufholjagd aus, so wurde die Hoffnung nur kurz später wieder im Keim erstickt. Binnen weniger Augenblicke zog der WSV wieder auf 1:6 davon. Die Bazis probierten noch einmal alles, aber ließen die letzte Konsequenz im Torabschluss vermissen. Letztendlich sorgten Daniel Kattner und Julian Franz mit ihren Treffern noch zu einem einigermaßen versöhnlichem Ende des Spiels.

Bavaria Beach Bazis vs. Rostocker Robben 3:8 (2:2, 1:4, 0:2) Tore: Franz, Rühl, Goller 

Um noch eine Chance auf das Halbfinale wahren zu können, benötigten die Bazis im zweiten Gruppenspiel unbedingt einen Sieg. Dass mit den Rostocker Robben der aktuelle GBSL-Champion als Gegner wartete, machte die Aufgabe nicht zwangsläufig einfacher. Trotz alle dem konnte die Anfangsphase ausgeglichener als noch im Spiel davor gestaltet werden. Lange konnte hinten die Null gehalten werden und auch nach vorne wurden einige Chancen kreiert. Thürk bezwang schließlich per Freistoß Alex Baier zum 0:1. Dass auch die Bazis Freistöße schießen können, zeigte im Anschluss darauf Franz der zum 1:1 ausglich. Unter strömenden Regen zogen die Robben noch einmal auf 1:2 davon, Kapitän Rühl besorgte aber quasi mit dem Schlusspfiff im ersten Drittel noch den Ausgleich. Das zweite Drittel verschliefen die Bazis dann einmal wieder. Innerhalb weniger Minuten zogen die Rostocker mit drei Treffern auf 2:5 davon. Den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer von Goller, konterten die Robben ebenfalls. Mit einem 3:6 Rückstand ging es ins letzte Drittel. Dort ließen die Sandkicker aus der Hansestadt nichts mehr anbrennen und konnten sogar noch durch zwei weitere Treffer den Spielstand zum 3:8 erhöhen, was gleichzeitig auch der Endstand der Partie war.

Spiel um Platz 5:

Bavaria Beach Bazis vs. Hamburger SV 8:3 (3:3, 4:0, 1:0) Tore. Franz (2), Rühl, Fuß, Sommer, Kört, D. Leoncelli, Goller

Durch den 3. Platz in der Gruppe spielten die Bazis nun gegen den 3. der Gruppe A um Platz 5. Dieser sollte der HSV sein, der in der Gruppe mit Hertha BSC Berlin und dem Ibbenbürener BSC den Kürzeren zog. Und dieses Mal waren die Bazis hellwach und legten so richtig los. In der 3. Sekunde erzielte Franz direkt nach dem Anstoß und Doppelpaß mit Rühl das 1:0. Nur 16 Sekunden später gelang Rühl selber sogar der Treffer zum 2:0, nachdem ein Abwurf des gegnerischen Keepers in das Drittel der Bazis eigentlich nur geblockt werden sollte, aber immer länger und länger wurde. Zudem hatte auch noch Philipp Fuß in der ersten Spielminute die Chance per Fallrückzieher auf 3:0 zu erhöhen, doch das wäre wohl dem Guten zu viel gewesen. Stattdessen ging in der vierten Spielminute Philipp Fuß bei einem zu kurz geratenen Rückpass der HSV Abwehr dazwischen, umkurvte den Torwart und schob so zum 3:0 ein. Was für ein Start der Bazis. Doch auch der HSV zeigte seine Stärken. Und die lagen vor allem in der Chancenverwertung nach Freistößen. Bagheri, Goeke und Vargun brachten noch vor der ersten Drittelpause allesamt ihre ruhenden Bälle per Freistoß sehenswert im Tor der Bazis zum zwischenzeitlichen 3:3 unter. Nach der Pause verging wieder nicht einmal eine Minutenumdrehung bevor Sebastian Sommer, nach einem Schuss von Franz, einen Abpraller zum 4:3 einschob. Und auch Abwehrrecke Kört konnte sich in die Torjägerliste eintragen. Erneut wurde ein Abwurf des HSV-Keepers im eigenen Drittel geblockt und mit einer Mischung aus Glück und Können direkt volley ins gegnerische Gehäuse retourniert. In der Folge konnte sich Alex Baier im Tor noch einige Male prächtig auszeichnen, so dass dem HSV kein Tor gelang. Im Gegenteil, Daniel Kattner kam noch zu einem vielversprechenden Abschluss, schaffte es jedoch nicht den Ball im HSV Tor unterzubringen. Dafür erkämpfte er in der anschließenden Aktion meisterhaft den Ball in der gegnerischen Zone und hatte das Auge für Denis Leoncelli, der zum 3:6 einschob. Direkt im Anschluss blockten die Bazis zudem auch noch den Anstoß der Hanseaten und den zu kurz geratenen Rückpass erlief Julian Franz, der zuerst am Torwart vorbeizog und anschließend im Laufduell mit der Hamburger Abwehr einen Tick schneller am Ball war und so zum 7:3 einschob. Im letzten Drittel bäumte sich der HSV noch einmal auf und kam zu mehreren Chancen, die jedoch alle vom einmal mehr glänzend aufgelegten Alex Baier im Tor oder vom Gestänge entschärft wurden. Ein Tor sollte aber noch fallen, als Goller auf Höhe der Mittellinie den Ball eroberte, sich diesen einmal vorlegte und trocken abzog. Der Treffer zum 8:3 besieglte endgültig den Bazis-Sieg und in der Folge plätscherte das Spiel noch ohne Gefahr zu Ende. Durch den Sieg beförderten sich die Bazis auf Platz 5 bei der ersten Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft, welche anschließend einmal mehr mit den vielen mitgereisten Fans und Unterstützern standesgemäß gefeiert wurde.

Im weiteren Turnierverlauf sicherte sich im Übrigen die Hertha aus Berlin mit einem 5:1-Erfolg gegen den Wuppertaler SV den 3. Platz. Im packenden Finale, welches zuerst kurz vor Spielende der regulären Zeit und anschließend in der Verlängerung erneut nur Sekunden vor Ende ausgeglichen wurde, siegten die Rostocker Robben gegen den Ibbenbürener BSC im 9-Meterschießen, die damit das Tipple in dieser Saison erreicht haben. An dieser Stelle noch einmal herzliche Gratulationen. Großer Dank geht an alle teilnehmenden Mannschaften und auch an die Organisation des Deutschen Fußball Bundes vor Ort. Eines ist sicher: Nächstes Jahr wollen die Bazis wieder mit von der Partie sein!

Kader:

#1 Simon Kuhn
#6 Matthias Rühl (C) (2 Tore)
#7 Julian Franz (4 Tore)
#9 Philipp Fuß (1 Tor)
#10 Sebastian Sommer (1 Tor)
#20 Ricky Goller (2 Tore)
#23 Alexander Baier (TW)
#30 Denis Maier
#33 Dennis Leoncelli (2 Tore)
#66 Alexander Griner (TW)
#69 Andy Körtvelyesi (1 Tor)
#94 Daniel Kattner (1 Tor)

Coaches: Raphael Mayer & Marc Lamberger

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