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Alex & Alex: Oldies but Goldies

Alexander, die Großen!

München – Alexander Baier ist seit der Kindheit Torwart, Alexander Griner eigentlich Feldspieler. Alexander Baier hatte seine Fußball-Laufbahn bereits beendet, Alexander Griner nach dem Fußball mit dem Beachsoccer begonnen. Alexander Baier feiert Erfolge emotional, Alexander Griner nimmt sie gelassen. Alexander Baier ist bartlos, Alexander Griner trägt einen Räuberbart. Eigentlich sind unsere beiden Torhüter – bis auf den Vornamen – total verschieden, eine Gemeinsamkeit haben sie aber: Sie haben einen großen Anteil daran, dass diese Spielzeit so erfolgreich für unsere Beach Bazis verläuft.

Auf und neben dem Feld ein Team:  Alex und Alex!

Auf und neben dem Feld ein Team: Alex und Alex!

Baier (32) und Griner (39) waren in dieser Beachsoccer-Spielzeit bei allen Partien dabei – trotz beruflichen und familiären Verpflichtungen haben beide Routiniers die Reisen nach Rostock, Ibbenbüren, Hamburg, Düsseldorf und Hirschau mitgemacht. Der Ehrgeiz scheint beide voll gepackt zu haben. „Für mich hat Beachsoccer ein ganz anderes Feeling als Rasenfußball“, sagt Baier über seine Motivation. Der Grund: Man ist Baier zufolge mehr gefordert. „Klar, auch im normalen Fußball muss man über 90 Minuten konzentriert sein. Die Belastung bei 36 Minuten Beachsoccer ist aber wesentlich höher, man hat so viele Aktionen. Man ist als Torwart durchgehend gefordert. Wenn kein Ball aufs Tor kommt, ist man im Spielaufbau trotzdem immer eingebunden.“

Was das Mitspielen angeht, haben beide Bazi-Keeper noch Entwicklungspotenzial. Mit dem Ball am Fuß sind die Chemnitzer Sascha Penke und Toni Müller, der Düsseldorfer Dennis Storm, der Rostocker Robin Schulz und der Ibbenbürener Timo Rohlmann die herausragenden Torhüter der German Beach Soccer League. Doch auf der Linie zählen Griner und Baier neben Moritz Westkämper vom 1. FC Versandkostenfrei definitiv zu den stärksten Torhütern der Liga. Das wollen beide auch bei der Deutschen Meisterschaft in Warnemünde zeigen. „Ich habe jetzt schon Gänsehaut, dass wir bei der Deutschen Meisterschaft dabei sein dürfen“, sagt Baier. „Wir haben uns das Ticket für Warnemünde erarbeitet und freuen uns auf dieses Turnier.“

Alexander Baier zeigt seine Größe auf der Linie.

Alexander Baier zeigt seine Größe auf der Linie.

Spielzeit werden – wie während der Saison – beide Keeper erhalten. Wobei es erneut ein Wettkampf sein wird, wer mehr Minuten auf dem Platz dabei sein darf. „Wir verstehen uns sehr gut und jeder gönnt dem anderen einen Erfolg. Daher macht die Konkurrenzsituation viel Spaß“, erklärt Griner. Dabei gibt es auch einen speziellen Deal mit Torwarttrainer Marc Lamberger (26), der wegen einer Verletzung in dieser Saison als Spieler komplett pausiert. „Wir verfahren in jedem Spiel so, dass der Torwart zwei Drittel spielen darf, der besser drauf ist“, sagt Lamberger. „Mit diesem Prinzip sind wir die Saison über gut gefahren. Beide Keeper nehmen den Wettbewerb äußerst positiv und ehrgeizig an, die Wahl im letzten Drittel fällt mir oft schwer.“ Doch das ist auch gut so – bestätigen beide Torhüter. „Durch das System, das Marc vorgegeben hat, ist jeder von uns doppelt motiviert, weil jeder das dritte Drittel spielen will“, sagt Baier, der vor rund einem Jahr zu den Bazis gestoßen ist. „Als ich zu den Bazis gekommen bin, hat Marc mich gefragt, was ich bei den Bazis erreichen will. Ich habe gesagt: Die Nummer 1 werden. Das ist mir in dieser Saison gelungen.“

Die Nummer 1 sind in dieser Spielzeit jedoch beide Alexander. „Diesen Stellenwert haben sich beide für ihren Ehrgeiz und ihre guten Leistungen verdient“, bekräftigt Lamberger. „Ich bin mir auch sicher, dass sie der Mannschaft mit ihrer Erfahrung auch bei der Deutschen Meisterschaft Sicherheit geben werden. Wichtig ist, dass keiner verkrampft und einfach Lust auf geilen Beachsoccer hat. Wenn sie diese Freude und Sicherheit auf die Mannschaft übertragen können, werden wir bei diesem Ereignis Spaß haben und hoffentlich das Halbfinale erreichen.“

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